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 Schon seit meiner Jugend sind Tiere ein äußerst wichtiger Teil meines Lebens, sodass ich mich seit dieser Zeit im Tierschutz engagiere.

Es gibt kaum ein Foto auf dem ich nicht schon damals mit Tieren abgelichtet wurde....

 

Seit fast 40 Jahren bin ich Mitglied im Bund gegen Missbrauch der Tiere und inzwischen auch bei Gut Aiderbichl.
 
Ich sehe es als meine Berufung und Verpflichtung an, wieder gutzumachen, was andere Menschen den Tieren angetan haben. Dabei liegt mir das Schicksal alter, kranker, misshandelter oder sterbender Tiere besonders am Herzen, weil gerade ihnen nur wenige ein Zuhause bieten möchten.

Durch meine Arbeit im Krankenhaus habe ich eine etwas andere Sichtweise dem Tod gegenüber und kann vielleicht auch deshalb besser oder einfacher mit dem Thema umgehen und physische oder psychische Probleme in Kauf nehmen, die diese Tiere mit sich bringen und habe die Bereitschaft, alles bis zum Tod eines Tieres mit ihm durchzustehen.

Meine Mittel - personell und finanziell - sind sehr begrenzt. Gerade alte und kranke Tiere sind sehr zeit- und kostenaufwendig. Deshalb ist die Kapazität an Plätzen begrenzt und ich kann nur wenige Tiere aufnehmen, damit ich mich diesen ganz widmen, sie tierärztlich betreuen lassen und ihnen menschliche Zuwendung und ein Heim auf Lebenszeit bieten kann.

Eine der schwierigsten Entscheidungen ist es, den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen, wann die Zeit gekommen ist, von einem Tier Abschied zu nehmen. Aber Tierschutz heißt auch - Gehen zu lassen, wenn das Leben nicht mehr lebenswert ist. Und erst wenn eines der Tiere gegangen ist, kann das Nächste kommen, dem ich ein Zuhause gebe....

 

 

Since I was young, animals have been an extremely important part of my life, so since that time I am working for animal welfare.
There is hardly a photo of that time to find with me and no animals around.

 

For almost 40 years I have been a member of the league against abuse of animals and also of Gut Aiderbichl.

I see it as my vocation and commitment to make amends for what other people have done to the animals. The destiny of old, sick, abused or moribund animals is very important to me, because only a few people want to give them a new home.

Through my work at the hospital I have a slightly different view of death and perhaps also therefore I can deal better or easier with the physical or psychological problems of these animals and have the willingness to endure it together with them.


My personal and financial resources are very limited. Especially old and sick animals are very time consuming and costly. Therefore, the free places in my house are limited and I can only take a few animals, so I can offer them good care by me and a veterinarian help for the rest of their lives.


One of the most difficult decisions is to find the right time to let an animal go for good. 

But animal welfare also means - to let go when life is not worth living. And only when one of the animals is gone, the next one can come, to whom I give a home ....